Kastelruth & Umgebung – Naturpark Schlern

Im ca. 6400 ha großen Schlerngebiet befinden sich die Ortschaften Kastelruth, Seis und Völs. Gegen Norden, Osten und Süden begrenzen Gröden und die Fassa-Dolomiten eine weitere riesige Ebene von Wiesen und Wäldern: die Seiser Alm. Die Vielfältigkeit seiner landschaftlichen Schönheit, Kunst und Tradition sowie der Wesensart seiner Bewohner verleihen diesem Teil Südtirols eine besondere Anziehungskraft.

Das Gebiet rund um den Schlern kann auf eine mehr als 2000jährige wechselvolle Vergangenheit zurückblicken. Man findet Spuren von prähistorischen Siedlungen, Wallanlagen, Überreste eines römischen Kastells, Burgruinen aus dem Mittelalter, sowie Bauten und Ansitze aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Überhaupt geben dem Schlerngebiet die zahlreichen, weithin verstreuten Kirchen, Kapellen, Türme, alte Bauernhöfe, Wegkreuze usw. eine besondere Note und regen den Einheimischen ebenso wie den interessierten Feriengast immer wieder an, sich mit der Geschichte dieser Bauwerke und der Menschen, die damit zu tun hatten, zu befassen.

Der 6.796 ha große Naturpark Schlern-Rosengarten bildet mit dem Landschaftsschutzgebiet Seiser Alm eine natürliche Einheit. Der Schlern, der diesem Naturpark den Namen gibt und dessen höchste Erhebung der Petz (2.563 m) darstellt, ist ein beeindruckender Gebirgsblock und gilt mit den Türmen Santner und Euringer als das Wahrzeichen Südtirols. Zum Naturpark gehören auch die Bergwälder um Seis, Völs und Tiers sowie das Tschamintal. Im Jahr 2003 ist der Naturpark im Gemeindegebiet von Tiers um das Rosengartenmassiv erweitert und im Jahre 2009 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen worden.


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