Die Seiser Alm – ein wahres Wanderparadies!

Vom Schwarzen Adler (7 Gehminuten von der Bahn entfernt) ereichen Sie mit der Seiser Alm (Umlauf) Bahn schnell und stressfrei in 15 Minuten dieses einmalige Naturparadies im Herzen der Dolomiten. Ob Wandern auf über 300 km Wanderwegen, Nordic Walking, Kletter- oder Bergtouren, allein oder mit geprüften Wander- und Bergführern, alles ist möglich.

In unserer Bibliothek finden Sie eine große Auswahl an Wandertouren & Wandervorschlägen, wobei wir Ihnen gerne bei der Planung der Wanderung behilflich sind. Für Ihre hohen Ziele leihen wir Ihnen unentgeltlich einen professionellen Wanderrucksack, Wanderstöcke und Thermosflasche.

Oder begleiten Sie unsere ausgebildeten Führer auf Ihren Wanderungen und Touren im und rund ums Schlerngebiet. Ab Juni täglich (Mo - Fr) geführte Wanderungen und Bergtouren.

Zum Programm

Unsere Wandervorschläge:

Seis: Große Laranzer Runde

Von Seis empor zur St.-Valentin-Kirchlein und zur Häusergruppe Zonner/Singer, die Seiser-Alm-Straße wird überquert, und dann wandert man angenehm über einen Wiesenrücken hinein zum "Heidenfriedhof" (1155 m). Nun auf dem breiten Feldweg hinab zum Kachlerhof, weiter am Stampfeter Hof vorbei und hinab auf die Kastelruther Straße. Diese wird überquert, und jenseits davon, der Straße, entlang hinaus zu den schön gelegenen Lanzinhöfen (Markierung 5). Beim letzten dieser Höfe, dem Außerlanziner, auf ebenen Waldweg noch ein Stück gegen Westen. Der Wanderweg Nr. 5 setzt sich nach links fort und führt dann in den Wald hinein. Dieser große, zumeist aus Föhren (Kiefern) bestehende Wald, der den breiten Porphyrrücken des Laranzer Kopfes (höchste Erhebung 1191 m) überzieht war schon sehr früh besiedelt. Man fand hier zahlreiche Spuren von groß angelegten, wallburgenähnlichen Siedlungen. Er wird von tausend Wegen und Steiglein kreuz und quer durchzogen, wobei sich der Wanderweg Nr. 5 meist unweit der westlichen Abbrüche des Laranzer Porphyrkopfes dahinschlängelt durch lichten und durch schattigen Wald, hügelauf, hügelab.

Nach einer halben Stunde wendet sich der Weg Nr. 5 nach rechts und führt zu einem schönen Aussichtspunkt am äußersten Abbruch der Felskuppe, der „Königswarte", mit beeindruckendem Tiefblick auf die Ruine Aichach bei St. Oswald, auf St. Konstantin und Völs. Der Rückweg führt am großen Gehöft Laranz (1106 m) vorbei – der Hof liegt in schöner Einsamkeit inmitten seiner weiten Fluren und erhielt in unserem Jahrhundert einen Jagdschlösschenartigen Charakter (Mauerzinnen, Hauskapelle) – hinunter zur Kastelruther Straße und auf dieser zurück nach Seis.

Seiser Alm: Zu den „Hexenbänken“ auf dem Puflatsch (2.174 m)

Wir wählen den kürzesten und bequemsten Weg und wandern von Süden über die weiten sonnigen Grasböden bis zum höchsten Punkt, wo uns eine Aussicht erwartet, wie sie so mancher höhere Gipfel nicht zu bieten hat.

Die schöne Rundwanderung startet an der Bergstation der Seiser Alm Bahn und auf dem breiten Weg hinauf, bis eine kleine Anhöhe erreicht ist (links unterhalb des Weges liegt die Di-Baita-Hütte). Nun rechts mäßig steil durch die Wiesen hinauf zum „Berghaus Puflatsch“ (2.119 m) und nordwärts über die gewellten Almböden führt uns der Weg zunächst zum lang gezogenen Gipfelkamm des Puflatsch, der mit felsigen Flanken nach Norden abbricht. Entlang dieser Abbruchkante zieht der Weg mit prächtiger Aussicht vorbei an den berühmten Hexenbänken, stufenartig angeordneten Basaltsäulen, die sich aus langsam abkühlender Lava gebildet haben. Hier sollen einst die Schlernhexen mit Teufel und Dämonen ihre nächtlichen Tanzorgien gefeiert haben. Bevor wir den Gipfelkamm verlassen, kann man noch einen Blick in die von den Basaltsäulen durchzogenen Felsabbrüche des Hexenberges werfen. Es ist verständlich dass diese fremdartige Gebilde, die zwar für Island alltäglich, aber in den Dolomiten eine Rarität sind, schon früh die Phantasie der Bewohner anregten. Über Wiesen zieht der Weg hinab zur hübschen, neben alten Almhütten gelegenen Arnikahütte und dann am Westrand des Puflatsch durch eine völlig natur belassene Landschaft mit einzelnen Zirben, Wacholder, Almrausch und Schwefelanemonen, bis uns die Zivilisation knapp vor der Seiser Alm wieder einholt.


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