500 bewegte Jahre Schwarzer Adler

1518

Das ist die Jahreszahl im steingemeißelten Wappen über dem einstigen Eintrittsportal zum Gasthaus Schwarzer Adler - Unterwirt, dem ältestens Wirtshaus im Herzen von Seis. Damals war Seis nicht viel mehr als eine kleine Ansammlung von Bauernshäusern rund um einen Dorfturm.

2018

500 Jahre später ist aus dem Wirtshaus ist ein kleines aber feines Hotel geworden und dieses Jubiläum haben wir mit unseren Gästen gefeiern – denn mit Ihnen ist unser Haus über die Jahrhunderte gewachsen. Sie sind Ansporn für uns die Tradition dieses Hauses in dieser schnelllebigen Zeit zu erhalten und weiterzuführen. Vielen Dank dafür!

Ihre Familie Mutschlechner
Claudia, Patrizia und Ilsa

Wir haben mit unseren Gästen gefeiert

 

 

 

 

Sonnenaufgang auf dem Schlern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aperitif beim Ferragosto-Galadinner
auf der Dachterrasse

 

 

Jubiläumstorte
kreiert von unserem langjährigen Küchenchef Juri Sellaro

 

Aus dem Kochbuch der Unterwirtin Anna Rauch

Die aus dem kleinen Ort Tagusens bei Kastelruth stammende Anna Rauch war dreißig Jahre alt, als sie im November 1919 den zwei Jahre jüngeren Josef Gasser aus Seis heiratete und damit die Wirtin des traditionsreichen Gastbetriebes wurde. Anna hatte ihre Ausbildung 1910 als Küchengehilfin begonnen, nur wenige Jahre später war sie bereits als selbständige Köchin in verschiedenen Hotels und Pensionen im In- und Ausland beschäftigt, die für ihre gute Küche berühmt waren. Zeitgleich mit Ihrer Ausbildung begann sie an ihrem Kochbuch zu schreiben, eine wahre Fundgrube an tirolischen, altösterreichischen und internationalen Rezepten:

SACHERTORTE

½ lt Butter schaumig rühren, hernach gib ½ lt Zucker, 12 Dotter und zwei ganze Eier und ½ lt zuvor in Wärme eingeweichte (Wasserbad) Schokolade hinzu, alles gut rühren, danach noch ½ lt Mehl und den Schnee von 12 Eiklar. Bei mittelmäßiger Hitze backen, mit Schokoladglasur überziehen und trocknen lassen.

Die Mengen für Mehl oder Butter sind meist in Lot (lt) angegeben, einem alten Maß, wobei 1 (Wiener) Lot etwa 17,5 Gramm entspricht. Wer das Rezept nachkochen möchte, sollte schon einige Vorkenntnisse besitzen, denn die Mengen- oder Zeitangaben sind oft mehr als vage – sie wurden ja von einer erfahrenen Köchin notiert! Man sollte sich auch immer vor Augen halten, dass in jenen  Jahren bei der Zubereitung der Süßspeisen weder ein elektrisches Handrührgerät noch ein elektrisches Backrohr zur Verfügung standen.


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